“Wenn das 20. Jahrhundert das Jahrhundert der Physik war, so ist das 21. Jahrhundert das Jahrhundert der Biologie.“
CRAIG VENTER
Klimaschutz und Artensterben, Welternährung und Gesundheit, Energieversorgung und Wasserknappheit, Genetik, Gentechnik, Gehirnforschung, Zell- und Mikrobiologie und viele weitere: Wer die globalen Herausforderungen der modernen Welt meistern will, muss die komplexen ökologischen Zusammenhänge unseres Planeten verstehen. Erst die nötigen Kenntnisse über die wichtigsten biochemischen Prozesse, biologische Kreisläufe und biotechnische Möglichkeiten erlauben es uns, die wesentlichen Entscheidungen zu treffen, die zur Sicherung der Lebensgrundlagen des Menschen und aller Lebewesen notwendig sind.

Bayern ist in den zukunftsweisenen Bio- und Umweltwissenschaften, den sogenannten Life Sciences, wissenschaftlich und wirtschaftlich exzellent aufgestellt – doch in diesen Fächern herrscht aufgrund der raschen Wissensvermehrung und der großen Herausforderungen im Umweltschutz massiver Bildungsbedarf in der Bevölkerung. Bei Erwachsenen und Kindern zeigt sich trotz des exzellenten bayerischen Bildungssystems immer mehr ein entfremdetes Naturbild und der naturwissenschaftliche Nachwuchs bleibt aus.

Daher benötigen wir ein großes, modernes Museum auf museumspädagogisch und technisch höchstem Niveau, um unserer Jugend Natur und Wissenschaft durch erlebnisorientiertes und interaktives Lernen wieder näherzubringen sowie mit modernster multimedialer Präsentation dafür zu begeistern.

Geschichte

Die ehemaligen Flächen der aus den Sechziger Jahren stammenden LMU-Institute im Nordflügel des Schlosses Nymphenburg sind frei geworden – eine einmalige Chance auf einen einzigartigen Standort. Der besondere Vorteil: Die Flächen liegen direkt neben dem bestehenden Museum „Mensch und Natur“ und können für den Neu- und Erweiterungsbau zum BIOTOPIA – Naturkundemuseum Bayern genutzt werden.
Das 1990 als Provisorium eingerichtete und räumlich extrem beengte „Museum Mensch und Natur“ im Schloss Nymphenburg kann jetzt – eine einmalige Gelegenheit – zu einem angemessen großen und modernen Naturkundemuseum Bayern auf pädagogisch und technisch höchstem Niveau ausgebaut werden.
Und die ersten entscheidenden Schritte sind bereits getan:

Die für die Realisierung relevanten Institutionen haben bereits in der Anfangsphase das Vorhaben geprüft und dem Projekt zugestimmt, darunter die Ludwig-Maximilians-Universität, die Schlösser- und Seenverwaltung, die oberste Baubehörde sowie die Stadt München und das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.

Im November 2013 hat Ministerpräsident Horst Seehofer das Projekt Naturkundemuseum Bayern an prominenter Stelle in seiner Regierungserklärung erwähnt: "„[…] Wir wollen die Kulturförderung stärker dezentral ausrichten und an die regionalen und lokalen Kulturträger anpassen. […] Das Museum Mensch und Natur in Schloss Nymphenburg wird zu einem Naturkundemuseum Bayern ausgebaut.“

Nicht zuletzt auf der Basis des Erfolges unseres Förderkreises, dank vieler großzügiger Spender und Mitglieder, hat der Bayerische Landtag Mittel für den Architektenwettbewerb freigegeben, der 2013 erfolgreich durchgeführt wurde. Mit dem renommierten Berliner Büro „Staab Architekten“ wurde 2014 ein vielversprechender Sieger gekürt, welcher mit seinem Entwurf unter Beachtung des Denkmalschutzes und der lokalen, städtebaulichen Situation im Wettbewerb das beste Ergebnis erreicht hat, um ein zukunftsfähiges Naturkundemuseum zu gestalten. Gegenwärtig stehen die Architekten jedoch erst am Beginn der eigentlichen Planungen – der Wettbewerbsentwurf unterliegt daher einer kontinuierlichen Weiterentwicklung um den sowohl von Museum als auch Areal bestmöglich gerecht zu werden.

Im Sommer 2014 hat sich die CSU-Landtagsfraktion noch einmal für das Projekt und darüber hinaus für ein bayernweites Naturkundenetzwerk ausgesprochen. Im August 2014 wurde der Planungsauftrag für das Projekt erteilt.
Im Oktober 2015 hat das Projekt mit Prof. Dr. Michael John Gorman, ehemaliger Chef von Science Gallery international, einen hochkarätigen, visionären Gründungsdirektor gewinnen können, der BIOTOPIA als ein innovatives Museum mit internationales Strahlkraft realisieren wird.

Gemeinsam mit den internationalen Fachbüros Lord und Ralph Applebaum Associates hat der Gründungsdirektor nun eine Vision und einen Masterplan entwickelt, der das klassische Naturkundemuseum in die Zukunft führen wird.

Ausblick

"Kein Tag ohen Museum" - das ist bereits in der Planungsphase das Motto von BIOTOPIA.
Im Zeitraum von 2017-2018 werden die Detailplanungen, insbesondere zum Ausstellungsdesign und der architektonischen Gestaltung weiter voranschreiten. Gegenwärtig ist mit einem Baubeginn im Jahr 2019 zu rechnen, das neue Museum selbst wird frühestens 2023 eröffnen.
Doch schon jetzt sind alle herzlich eingeladen, einen Einblick in die künftigen Inhalte zu erhalten: Etwa bei regelmäßigen Updates online, Veranstaltungen für die Öffentlichkeit oder dem jährlichen BIOTOPIA-Festival, das 2018 starten soll.

Von der Idee „NaMu Bayern“ hin zum BIOTOPIA – Naturkundemuseum Bayern – das Vorhaben ist von einer Chance und Vision zum konkreten Projekt geworden. Jetzt geht es um die eigentliche Realisierung. Daher ist der Förderkreis weiterhin auf der Suche nach zahlreichen Unterstützern.

Anschrift

Förderkreis BIOTOPIA –
Naturkundemuseum Bayern e.V.
Maria-Ward-Str. 1a
D-80638 München

Vereinsregister Nr. 203979
beim Amtsgericht München
Sekretariat

TEL: +49 (0) 89 122 960 20
MOBIL: +49 (0) 176 81 43 84 63
FAX: + 49 (0) 89 51 24 27 - 25
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