NAMU SCIENCE AFTER WORK

SAW HomepageLife Science hautnah – seit Januar 2014 präsentiert das NaMu eine Reihe wissenschaftlicher Vorträge mit anschließender Diskussionsrunde. In lockerer Atmosphäre stellen renommierte Forscher einmal monatlich spannende Aspekte aus den Bereichen Geo-, Bio-, Human- und Umweltwissenschaften vor. Große Unterstützung bei der Organisation erhält der Förderkreis NaMu Bayern dabei von einem Team engagierter IMPRS-Doktorandinnen des Max-Planck-Instituts für Ornithologie.

Veranstaltungsort ist die CaféBar Limulus oder der Vortragssaal im Museum Mensch und Natur direkt neben dem Café. Die Cafébar Limulus hält sowohl im Café selbst, als auch im Vortragssaal Speisen und Getränke bereit und sorgt für eine entspannte Atmosphäre. Jeder ist herzlich eingeladen zu kommen, Fragen zu stellen, mit zu diskutieren und Forschung hautnah zu erleben. Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Freunde und Bekannten mitbringen oder Ihnen von unserer neuen Vortragsreihe erzählen.

Die Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier.

Reservierungen sind möglich mit einer Email an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., aber für eine Teilnahme nicht obligatorisch. Gerne können Sie auch spontan vorbeischauen! Reservierte Plätze, die bis 18.25 Uhr nicht besetzt sind, werden gegebenenfalls für nachrückende Gäste ohne Reservierung freigegeben.

Im August macht NaMu Science After Work Pause! Am 17. September geht es wie gewohnt spannend weiter mit Dr. Ralf Heermann, LMU München.

 

21. Juli 2016: Das hörende Gehirn

Flyer SAW Juli2016mit Prof. Dr. Benedikt Grothe, LMU

18.30 Uhr: Wie aus Schallwellen eine ganze Welt entsteht

Alleine aus den Schwingungen der beiden Trommelfelle "errechnet" unser Gehirn eine komplexe, auditorische Welt. Damit dies möglich wird, müssen Schallsignale in der Hörbahn mit einer Präzision verarbeitet werden, die um ein Vielfaches besser und genauer ist als bei der Verarbeitung anderer Signale: Milli- und sogar mikrosekundengenau muss das Gehirn Lücken erkennen, Schwankungen der Lautstärke folgen oder Unterschiede zwischen den beiden Ohren vergleichen. Anhand akustischer Demonstrationen und verschiedeneer Beispiele aus dem Tierreich wird Prof. Dr. Benedikt Grothe im kommenden Vortrag auf verständliche Weise die Prinzipien der Hörverarbeitung erklären und von den erstaunlichen Anpassungen des Hörsystems berichten.

 

23. Juni 2016: In Sickness and in Health / In Krankheit und Gesundheit

Nach dem großen Erfolg unseres Januarvortrags, laden wir Sie sehr herzlich zu einem weiteren englischsprachigen Vortrag ein. Natürlich achten wir wie immer darauf, dass der Vortrag verständlich und anschaulich präsentiert ist und Fragen können gerne auch auf Deutsch gestellt werden. Wir laden Sie ein in der Cafébar Limulus im Museum Mensch und Natur in entspannter Atmosphäre zu essen, zu trinken und ihre Englischkenntnisse zu testen - und einem spannenden Vortrag zu lauschen!


Flyer SAW June2016 Englishmit Prof. Dr. Martha Merrow, LMU

18.30 Uhr: The Circadian Clock, King Ludwig II and the Prospect of Chronomedicine / Die innere Uhr, König Ludwig II. und Perspektiven für die Chronomedizin

"My morning's self would not know my evening's." This quote by author André Gide already shows how strongly our biological clock directs the timing of behaviors that we take for granted - such as when we want to sleep, but also many more of our regular patterns. In our upcoming talk, Prof. Dr. Martha Merrow takes us not only on a journey into our bodies but also into the depths of history. We will see how deeply and thoroughly the clock program drives our physiology and then turn to what happens when the network of internal time is disrupted - and how this may have intervened in a critical moment in Bavarian history.

"Mein morgendliches Selbst würde mein abendliches nicht erkennen", dieses Zitat des Schriftstellers André Gide zeigt, bereits, wie stark unsere innere Uhr Verhaltensweisen steuert, die wir als gegeben hinnehmen - etwa, wann wir schlafen, ebenso wie viele andere unserer täglichen Verhaltensmuster. Bei unserem nächsten NaMu Science After Work-Abend nimmt uns Prof. Dr. Martha Merrow nicht nur mit auf eine Reise in unseren Körper, sondern ebenso in die Tiefen der Geschichte. Wir werden sehen, wie intensiv und umfassend unsere innere Uhr unsere Physiologie lenkt und uns dann der Frage zuwenden, was passiert, wenn dieses innere, zeitliche Netzwerk gestört wird - und wie dies einen kritischen Moment in der bayerischen Geschichte beeinflusst haben könnte.

 

12. Mai 2016: Korallenriffe

Flyer SAW Mai2016mit Prof. Dr. Gert Wörheide, Ludwig-Maximilians-Universität München, Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns

18.30 Uhr: Korallenriffe: Früher, heute - und morgen?

Korallenriffe gehören zu den artenreichsten Lebensräumen auf unserem Planeten. Riffe - geobiologische Konstrukte, die sich durch ihr Wachstum eigenständig über den Meeresboden erheben - gibt es schon seit dem Präkambrium, seit weit mehr als 2,5 Milliarden Jahren. Die ersten Riffe der Erdgeschichte wurden aufgebaut von Mikroben, dann folgten überwiegend von Organismen wie Schwämmen und Korallen dominierte Gemeinschaften. Heute werden Warm- und Kaltwasserriffe hauptsächlich von Steinkorallen gebildet, wobei Warmwasserriffe in ihrem Vorkommen weitestgehend auf den Tropengürtel beschränkt sind. Kaltwasserriffe kommen allerdings auch in den lichtlosen Tiefen am europäischen Kontinentalhang bis vor Norwegen vor. Heutige Korallenriffe sind also global verteilte Lebensräume und übernehmen vielfältige wichtige ökologische (etwa Artenvielfalt, Küstenschutz im Flachwasser) und sozioökonomische (etwa Fischerei, Tourismus) Funktionen - mehr als eine halbe Milliarde Menschensind direkt von Korallenriffen abhängig. Allerdings sind insbesondere die tropischen Warmwasserriffe stark bedroht und weit mehr als 20% gelten bereits als verloren. Vor allem Überfischung sowie in zunehmendem Maße der Klimawandel gelten hier als Hauptfaktoren, die die Korallenriffe in eine unsichere Zukunft führen - werden wir diesen Schatz für die nachfolgenden Generationen bewahren können? 

21. April 2016: Rolle rückwärts?

Flyer SAW April2016mit PD Dr. Wolfgang Goymann, Max-Planck-Institut für Ornithologie

18.30 Uhr: Die Ökologie von Geschlechterrollen bei Spornkuckucken

"Geschlechterrollentausch" - die Assoziationen, die wir als Menschen mit diesem Wort verbinden, legen unseren evolutionären Hintergrund als Säugetiere und Primaten bloß. Schon unter Fischen würde ein großer Streit darüber ausbrechen, wer denn nun wann welche Rolle einnimmt. Hermaphroditen, wie sie z.B. bei vielen Schnecken oder Plattwürmern vorkommen, hätten wohl große Probleme, den Begriff überhaupt zu verstehen.

Welche Auswirkungen aber haben Ökologie und Physiologie von Geschlechterrollen? Bei manchen Vogelarten etwa sind es die Weibchen, die Reviere etablieren, diese vehement gegen Konkurrentinnen verteidigen und sich mit so vielen Männchen wie möglich verpaaren, während die Männchen für die Aufzucht der Jungen verantwortlich sind - dies ist aber bei weniger als 1% aller Vogelarten der Fall. Dr. Wolfgang Goymann erörtert am Beispiel der afrikanischen Spornkuckucke, wie es zu dieser Art des Rollentausches kommt. Welche Umwetlfaktoren und welche evolutionsgeschichtlichen Voraussetzungen sind dafür notwendig? Wie flexibel sind Geschlechterrollen eigentlich? Welche Vorteile haben die jeweiligen Beteiligten von solch einem Tausch und welchen Zwängen unterliegen sie? Und welche physiologischen Mechanismen oder Anpassungen sind dafür notwendig? Spannende Beispiele und faszinierende Details gibt es beim nächsten NaMu Science After Work-Vortrag. 

 

10. März 2016: Sei (k)ein Frosch!

Flyer SAW Mrz2016mit Prof. Dr. Walter Hödl, Universität Wien

18.30 Uhr: 40 Jahre Tropenforschung: Von den schwimmenden Wiesen Amazoniens zu den Urwaldbächen der Western Ghats

Der Pfeilgiftfrosch "Allobates femoralis" gehört zu den am intensivsten im Freiland untersuchten Amphibienarten - dabei ist er nur ein Beispiel unter den zahlreichen, faszinierenden tropischen Fröschen und Kröten. Prof. Dr. Walter Hödl gibt im nächsten Vortrag Einblicke in das Leben eines Tropenbiologen und nimmt sein Publikum mit auf eine Reise durch so vielfältige Gebiete wie den Atlantischen Regenwald Brasiliens, das Bergland von Französisch Guyana und Amazonien. Mit spannenden Details zum Fortpflanzungsverhalten, der Bioakustik und akustischen Veränderung sowie der visuellen Signalgebung bei Förschen stellt er die dort lebenden Amphibien vor und macht die Tropen in Bild und Ton erlebbar. 

 

25. Februar 2016: Grüne Liebe

Flyer SAW Februar2016mit Prof. Dr. Susanne Renner, Direktorin Botanischer Garten und Botanische Staatssammlung München, LMU

18.30 Uhr: Die Genetik der Geschlechter im Pflanzenreich

Vor 25 Jahren wurde das SRY-Gen entdeckt, das Master-Gen auf dem Y-Chromosom, das von den Beuteltieren bis zum Menschen die Standardeinstellung „Weibchen“ zu „Männchen“ ändert. Aber wie geht das bei den Pflanzen? Haben auch sie Sex-Chromosomen? Die letzten Jahre haben tiefgreifende neue Einsichten zu dieser Frage gebracht, wobei die Forschung sich vorwiegend auf zweigeschlechtliche Nutzpflanzen wie Kaki, Kiwi, Spargel, Hopfen und Cannabis konzentriert. Professor Susanne Renner gibt beim nächsten NaMu Science After Work-Abend Einblick in die laufende Forschung, u.a. zum größten Y-Chromosom - von einem Gurkengewächs. Sie erläutert, wie Transposons, Genomik und Riesen-Chromosomen zusammenhängen.

 

 

21. Januar 2016: How to Repair a Brain / Wie man ein Gehirn repariert

Ganz herzlich möchten wir Sie dieses Mal zu einem NaMu Science After Work Spezial einladen - nämlich unserem ersten englischsprachigen Vortrag! Natürlich achten wir wie immer darauf, dass der Vortrag verständlich und anschaulich präsentiert ist und Fragen können gerne auch auf Deutsch gestellt werden. Wir laden Sie ein in der Cafébar Limulus im Museum Mensch und Natur in entspannter Atmosphäre zu essen, zu trinken und ihre Englischkenntnisse zu testen - und einem hochaktuellen und spannenden Vortrag zu lauschen!

Flyer SAW January2016 Englishmit Prof. Dr. Magdalena Götz, Helmholtz Zentrum München, LMU

18.30 Uhr: Learning from glial cells / Was wir von Gliazellen lernen können

For a long time radial cells in our brains were considered as support cells only. To the big surprise of scientists, however, they act as stem cells in the developing brain - generating all the cells of the adult brain. What do these insights mean for brain injuries and, more important, brain repair? Prof. Dr. Magdalena Götz will take you on a journey through the world of our cells. We will see how glial cells allow neural repair and scarless wound healing in the brains of vertebrates far into adulthood and how such insights enable us to instruct the less plastic glial cells of mammals towards the generation of neurons - and thereby to confront brain injuries and diseases with highly innovative approaches. 

Lange haben Forscher den „radialen Gliazellen“ in unserem Gehirn nur eine Stützfunktion zugeschrieben. Sie sind jedoch während der Entwicklung unseres Gehirns Stammzellen - und aus ihnen entwickeln sich auch die Nervenzellen des Gehirns. Was bedeutet dies für Gehirnverletzungen und ihre Heilung? Prof. Dr. Magdalena Götz nimmt Sie mit auf eine Reise in die Welt unserer Zellen. Wir werden sehen, wie Gliazellen den Wirbeltieren bis ins Erwachsenenalter hinein die Wiederherstellung von Neuronen und narbenlose Wundheilung erlauben und wie solche Erkenntnisse es uns ermöglichen, die weniger formbaren Gliazellen von Säugetieren ebenso zu stimulieren - und damit Verletzungen und Krankheiten am Gehirn entgegenzutreten.

 

21. Dezember 2015: Stadtnatur

Wir freuen uns sehr, diesen Vortrag in Kooperation mit der Umwelt-Akademie e.V. präsentieren zu dürfen. Der Vortrag findet dieses Mal Montags um 19.00 Uhr im Vortragssaal des Museums Mensch und Natur statt. Im Anschluss laden wir Sie sehr herzlich zum gemeinsamen Austausch und zum geselligen, vorweihnachtlichen Ausklang ein. 

Flyer SAW Dezember2015mit Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamts für Natuschutz

19.00 Uhr: Warum sollten wir Natur in Städten überhaupt schützen?

Für mehr als 90 Prozent der Deutschen gehört Natur zu einem glücklichen und erfüllten Leben. Da die Mehrheit der Menschen in Deutschland in Städten lebt, versteht es sich von selbst, dass Naturschutz nicht vor den Toren der Städte halt machen kann. Gerade die Natur vor der Haustür bietet vielen Menschen, insbesondere Kindern, die einfachst und oft erste Möglichkeit, Naturerfahrungen zu machen. Vielfältige Grün- und Freiflächen biteten Raum für körperliche und psychische Erholung. Gleichzeitig sind sie Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen.

Naturschutz in der Stadt ist notwendig - und hat zugleich anders zu sein als der traditionelle Natuschutz in der freien Landschaft, nämlich in besonderem Maße auf die positiven Wirkungen für uns Menschen orientiert. Denn städtische Grün- und Freiräume erbringen wichtige ökologische Leistungen für uns Menschen wie Luftreinhaltung, Lärmschutz und Regulierung von Klima und Wasserhaushalt. Entscheidend für den Erfolg der Bemühungen des Naturschutzes im städtischen Raum ist außerdem die Verknüpfung mit sozialen und kulturellen Belangen. Denn Stadtnatur ist unersetzlich als Ort der Begegnung und gesellschaftlichen Teilhabe, für Gesundheit, Naturerfahrung, aber auch für die Qualität und Ästhetik im Wohn- und Arbeitsumfeld.

Welche ökologischen, sozialen und ökonomischen Gründe sprechen für den Erhalt von Stadtnatur? Was sind die Besonderheiten der biologischen Vielfalt im städtischen Raum? Was hat es mit der Artenvielfalt in Städten auf sich? Wie kann Stadtnatur zu Gesundheitsförderung, Naturerfahrung und Bürgerengagement beitragen? Und: Warum hängen gerade in der Statd ökologische und soziale Gerechtigkeit eng miteinander zusammen und kann der Naturschutz wesentliche Beiträge zu gesellschaftlichen Teilhabe und Integration leisten? All diese Fragen werden im Vortrag beleuchtet und mit Beispielen aus Forschung und Praxis illustriert. 

 

26. November 2015: Triumph der Nachahmer?

Flyer SAW November2015mit Chief Scientific Officer Dr. Karin Klokkers, Sandoz Pharmaceuticals

18.30 Uhr: Generika heute: Bedeutung, Fakten und Fiktion

Wirtschaftlicher Profit versus gefälschte Studien, Innovation versus Nachahmung, Schwellenländer versus Pharmakonzerne: Kaum ein Thema wird so heiß diskutiert wie "nachgeahmte" Medikamente, sogenannte Generika. Aber worum handelt es sich dabei eigentlich genau? Welche Unterschiede bestehen zum Original und welche nicht? Welchen rechtlichen Anforderungen unterliegen die "Nachahmer"? Dr. Katrin Klokkers gibt beim nächsten NaMu Science After Work-Abend Einblick in die unbekannten Dimensionen der Generika. Sie erläutert, wie Generika heute in Deutschland und weltweit genutzt werden - und räumt mit so manchem Klischee auf.

Hinweis: Der Vortrag ist allgemein gehalten und nennt keine Namen von Fertig-Arzneimitteln.

22. Oktober 2015: Weiblich passiv und männlich aktiv?

Flyer SAW Juli2015Onlinemit Prof. Dr. Heribert Hofer, Leiter des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung Berlin

18.30 Uhr: Was wir von weiblich geprägten (Säugetier-)Gesellschaften lernen können

Die Hyäne gehört zu den wenigen Säugetieren, bei denen das Weibchen das dominante Geschlecht ist. Sie ist nur eine jener Tierarten, bei denen sich in den letzten zwei Jahrzehnten spannende neue Erkenntnisse zum Sozialverhalten und der Partnerwahl bei Säugetieren ergeben haben. Prof. Dr. Heribert Hofer, Leiter des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin, stellt die interessantesten Ergebnisse vor. Bereichert durch seine eigenen Erfahrungen in der Freilandforschung, etwa zu den Tüpfelhyänen in der Serengeti, präsentiert er spannende Tiergesellschaften in Afrika. Und er erläutert, welche Schlussfolgerungen sich so für uns ergeben - und welche nicht.

 

17. September 2015: "Small Talk"

image 0001mit PD Dr. Ralf Heermann, Ludwigs-Maximilians-Universität München

18.30 Uhr: Die geheimnisvolle Sprache der Bakterien

Antibiotika sind essentiell in der modernen Medizin - doch sie wirken immer häufiger nicht, da Bakterien zunehmend Resistenzen entwickeln. Um aber überhaupt Krankheiten auslösen zu können, müssen Bakterien ähnlich wie Menschen kommunizieren. Erst, wenn sie sich untereinander eine ganz bestimmte Botschaft senden, können Keime ihre schädliche Wirkung entfalten Macht man Keime "mundtot", bleibt die Krankheit also aus. Die Störung des "Small Talks" - ein alternativer Ansatz zu Antibiotika? 
Wie aber funktioniert die Kommunikation bei Bakterien? Haben Bakterien gar verschiedene Sprachen? Und wie bringt man ein Bakterium letztlich zum Schweigen? Das alles und mehr bei NaMu Science After Work.

 

23. Juli 2015: Bedrohtes Paradies

NaMuScienceAfterWork Juli2015mit Dr. Juliane Diller, Zoologische Staatssammlung München

18.30 Uhr: Panguana - Forschung und Naturschutz im Regenwald

Regenwälder sind Wetterküchen, Quellen der Artenvielfalt und "Lebensversicherung" für die Menschheit. Doch Abholzung, Ausbeutung und Brandrodung hinterlassen gravierende Schäden - dabei sind viele seiner Geheimnisse noch immer nicht entdeckt. Dr. Juliane Diller leitet die Forschungsstation "Panguana" im peruanischen Tieflandregenwald, die ihre Eltern 1968 gegründet haben. Sie bringt im kommenden Vortrag ein Stückchen Regenwald nach Bayern: Mit faszinierenden Bildern gibt sie Einblick in das verzweigte Ökosystem von Panguana und die aktuelle Forschungsarbeit vor Ort, zeigt das spannende Zusammenwirken von Forschung, Regenwaldschutz und sozialen Projekten und beleuchtet die immer größer werdende Bedrohung für die grüne Lunge unserer Erde.

 

18. Juni 2015: Hilfe aus dem All

Flyer SAW Juni2015Online Limulus-page-001mit Prof. Dr. Günter Strunz, Erdbeobachtungszentrum des DLR, TUM

18.30 Uhr: Satelliten und Krisenmanagement bei Naturkatastrophen

Erdbeben, Hurricans, Tsunamis: Auch die verheerenden Folgen des Erdbebens in Nepal haben erneut gezeigt, wie dringend aktuelle Lageinformationen nach einer Katastrophe benötigt werden. Satellitendaten leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Ihre Aufnahmen ermöglichen einen Überblick über die Schäden und liefern wichtige Angaben, die z.B. Hilfsorganisationen ihre Arbeit vor Ort erleichtern. Prof. Dr. Günter Strunz, Leiter der Abteilung "Georisiken und zivile Sicherheit" am DLR, erläutert im kommenden NaMu Science After Work-Vortrag, wie Erdbeobachtung aus dem All international zum Krisenmanagement beiträgt. Mit aktuellen Beispielen zeigt er, wie Satelliten unerlässlich werden - zum Wiederaufbau, aber auch zur Krisenprävention.

 

21. Mai 2015: Schreck, lass nach!

Flyer SAW Mai2015Onlinemit Dr. med. Ulrike Schmidt, Max-Planck-Institut für Psychiatrie

18.30 Uhr: Molekulare Spuren traumatischer Erlebnisse

Es kann jeden treffen: Erdbeben, Raubüberfälle, Gewalt. Wie viel traumatischen Stress ein Mensch erträgt, ohne dadurch psychisch krank zu werden, ist individuell unterschiedlich und von biologischen Faktoren bestimmt. Umweltfaktoren wie Stress können sich zudem nicht nur auf unsere psychische Gesundheit, sondern sogar auf unser Erbgut auswirken. Das komplexe Zusammenspiel all dieser Faktoren erläutert Dr. Ulrike Schmidt im nächsten NaMu Science After Work-Vortrag. Sie nimmt ihr Publikum mit in die faszinierende Welt unseres Gehirns und zeigt, dass auch psychische Krankheiten Stoffwechselstörungen unseres Gehirns sind, die, wie andere körperliche Erkrankungen, erklär- und behandelbar sind.

 

16. April 2015: Viel Lärm um Nichts?

Flyer SAW Mrz2015Online-page-001mit Lisa Trost, Max-Planck-Institut für Ornithologie

18.30 Uhr: Sangeskunst und Plaudereien unter Zebrafinken

Vom krächzenden Jüngling zum Meistersänger: Ähnlich wie wir Menschen haben Zebrafinken Hirnbereiche entwickelt, die es ihnen ermöglichen, das Singen zu erlernen. Mit dem Gesang lassen sich die Weibchen beeindrucken, aber auch andere Kommunikationsformen sind essentiell für das Leben der Vögel. Denn nur das Männchen kann durch Singen imponieren - was aber haben die Damen dazu zu sagen? Und wie etwa finden Paare zusammen? Mittels Miniatursendern mit Mikrofon erforscht Lisa Trost die Unterhaltungen von Zebrafinkenpaaren und gibt Einblicke in die Gespräche unserer heimischen Tierwelt. Denn, egal ob in Gruppen oder zu zweit, die kleinen Vögel haben sich in der Tat viel zu erzählen.

 

19. März 2015: Freund oder Feind?

Flyer SAW Mrz2015 Limulusmit Dr. Thomas Ott, LMU

18.30 Uhr: Wer unterscheiden kann, lebt länger

Für uns ist eine bunte Sommerwiese ein entspannender Anblick - für Pflanzen ein täglicher Kampf ums Überleben. Denn anders als wir Menschen können sich Pflanzen nicht fortbewegen und Gefahren nicht ausweichen. Ein hungriges Reh oder auch die zahllosen Bakterien und Pilze auf Blättern und Wurzeln sind für einen Baum keine willkommenen Gäste. Daher sind Pflanzen gezwungen, mannigfaltige Systeme zu entwickeln, die zwischen Freund und Feind unterscheiden lassen. Im nächsten Vortrag gibt Dr. Thomas Ott faszinierende Einblicke in die Welt der Signalwahrnehmung. Er veranschaulicht die Evolution von Mechanismen und zeigt, wie diese es Pflanzen ermöglichen, in dieser für sie nicht immer freundlichen Umwelt zu überleben. 

 

26. Februar: Von langweiligen Lerchen & faulen Eulen

Flyer SAW Februar15 Druckmit Prof. Dr. Till Roenneberg, LMU

18.30 Uhr: Irrtümer über Schlaf und innere Uhr

Tags ist der Mensch aktiv - nachts schläft er. Was für jeden ganz normal ist, basiert auf einem komplexen, biologischen System - der inneren Uhr. Sie ist abhängig vom Licht-Dunkel-Wechsel, seit wir uns aber viel mehr in Gebäuden aufhalten, bekommt sie nur noch schwache Lichtsignale. Tags bekommen wir so zu wenig Licht, nachts schalten wir die Lampen an. Die Kluft zwischen Innen- und Außenzeit wird größer - ein "sozialer Jetlag", der gesundheitliche Folgen hat. Prof. Dr. Till Roenneberg blickt zusammen mit seinem Publikum in die Biologie hinter unseren persönlichen Tagesrhythmen und erklärt, wie wir unsere Gesundheit und Produktivität mit unserer inneren Uhr in Einklang bringen.

 

22. Januar 2015: Ich bin doch nicht blöd!

Flyer SAW Januar15 kleinmit Prof. Dr. Stefan Lichtenthaler, TUM, DZNE

18.00 Uhr: Die Alzheimer Krankheit - molekulare Scheren in unserem Hirn

Was sind die Ursachen der Alzheimer Krankheit? Weshalb werden Alzheimer-Fälle in den nächsten Jahren stark ansteigen? Und kann es jeden treffen? Beim nächsten NaMu Science After Work-Vortrag nimmt Prof. Dr. Stefan Lichtenthaler sein Publikum mit in die faszinierende Welt unseres Körpers und der modernen biomedizinischen Forschung. Er geht auf die molekularen Scheren in unserem Körper ein, die erstaunlich ähnlich wie Scheren im Haushalt funktionieren - und doch zur Alzheimer Krankheit beitragen. Und er zeigt, weshalb die Entwicklung von Medikamenten so lange dauert, wann es geeignete Medikamente gibt und wie wir die Krankheit gezielt bekämpfen können.

 

18. Dezember 2014: Tierische Städte

Flyer SAW Dezember14 kleinmit Dr. Philipp Sprau, Max-Planck-Institut für Ornithologie, LMU

18.00 Uhr: Wie die Verstädterung unsere heimische Tierwelt verändert

Verstädterung nimmt weltweit rasant zu. Um ihr Überleben zu sichern, stehen viele Tiere vor der Herausforderung, sich den neuen, städtischen Lebensbedingungen anzupassen: Lichtverschmutzung, Lärmverschmutzung, Luftverschmutzung. Im kommenden Vortrag stellt Dr. Phillip Sprau unter anderem die ersten Ergebnisse des Projekts "Tierisches München" vor, bei dem Kohlmeisen beobachtet wurden, um herauszufinden, wie sich Verstädterung auf sie auswirkt. 50 BürgerInnen konnten die Patenschaft für je eine Vogelfamilie übernehmen und die Entwicklung ihrer Vögel über eine Kamera mitverfolgen - Forschung hautnah mit direkter Beteiligung der Münchner. Mit aktuellsten Resultaten, spannenden Anekdoten und faszinierenden Beispielen zeigt Philipp Sprau, wie sich Tiere an ein Stadtleben anpassen.

 

27. November 2014: Prima Klima?

Flyer ScienceAfterWork November14 kleinmit Prof. Dr. Jörg Schnitzler, Helmholtz Zentrum München

18.00 Uhr: Klimaforschung im Labor - was lernen wir aus der experimentellen Simulation von Klimabedingungen?

Wie verändern sich Allergien und Krankheitserreger in der Zukunft? Welche Eigenschaften brauchen Nutzpflanzen unter künftigen Klimabedingungen? Und wie nachhaltig ist der Anbau von Biomasse wirklich? Die Erforschung des Klimawandels und seiner Auswirkungen auf Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen ist eine der wichtigsten, aber auch größten wissenschaftlichen Herausforderungen. Wir folgen Prof. Dr. Jörg Peter Schnitzler in die Klimakammern des Helmholtz Zentrums München und sehen, wie und mit welchem technischen Aufwand Natur ins Labor geholt wird. Mit vielen Beispielen veranschaulichen wir, wie sich unsere Welt an unterschiedliche Umweltbedigungen anpasst - und wie sie sich in Zukunft verändern könnte.

 

23. Oktober 2014: You snooze, you loose

Flyer ScienceAfterWork Oktober2014 kleinmit Prof. Dr. Bart Kempenaers, Max-Planck-Institut für Ornithologie

18.00 Uhr: Sexuelle Selektion und Paarungssysteme bei Vögeln

Warum gibt es Unterschiede zwiscchen den Geschlechtern? Und warum ist das männliche Geschlecht fast immer das schmuckvollere, buntere und konkurrierendere? Die Theorie der "Sexuellen Selektion" gibt Antworten auf diese Fragen. Beim nächsten "NaMu Science After Work"-Vortrag geht Ornithologe Prof. Dr. Bart Kempenaers diesem vielfältigen Phänomen zusammen mit seinem Publikum auf den Grund. Er zeigt, warum "Sexuelle Selektion" eine der stärksten Gewalten in der Natur ist und wie sie mit ihrem Wirken Wunderschönes erschafft - aber auch unglaublich Bizarres.

 

25. September 2014: Zoologische Gärten heute, eine "Arche Noah"? - mit Kinderspecial im Museum!

SAW September14 Vortragkleinmit Dr. Julia Gräfin Maltzan, Akademie für Zoo- und Wildtierschutz e.V.

18.00 Uhr: Betrachtungen aus der Sicht eines Zootierarztes

Im 21. Jahrhundert, Zeitalter der rapide anwachsenden Weltbevölkerung einerseits und drastisch schwindender Natur andererseits, ist der Lebensraum für Wildtiere zunehmend gefährdet. Für viele vom Aussterben bedrohte Arten ist der Zoo eine "Arche Noah", eine letzte Möglichkeit zur Arterhaltung. Gerade deshalb muss ein Zoo vor allem Kinder zum Artenschutz motivieren. Aber welche Möglichkeiten hat ein Zoo um volksnahe Bildung zu leisten? Welche Aufgaben und welche Zielsetzungen kommen der Zootierhaltung zu? Welche Anforderungen sind an die tierärztliche Versorgung zu stellen? Dr. Julia Gräfin Maltzan, ehemals Tierärztin am Tierpark Hellabrunn, erzählt über ihre Arbeit und eröffnet neue Perspektiven auf Zoologische Gärten heute.

Kinder einpacken, Enkel mitnehmen und auf ins Museum: Parallel zu unserem "NaMu Science After Work"-Programm in der Cafébar Limulus bieten wir dieses Mal auch ein spezielles Kinderprogramm an! Es wird im Vortragssaal des Museums Mensch und Natur, direkt neben der Cafébar, stattfinden. Während der Nachwuchs sich also im Kinderspecial vergnügt, lauschen Eltern und Co. bei leckeren Speisen und Getränken einem spannenden Vortrag - und selbstverständlich können in der Cafébar auch Snacks und Getränke für die Kleinen nebenan erworben werden. Natürlich ist es ebenso möglich, nur am Vortrag teilzunehmen oder mit den Kleinen nur das Kinderprogramm zu besuchen.

SAW September14 KinderkleinNaMu Kids Science mit Susanne Schimpf, Akademie für Zoo- und Wildtierschutz e.V.

18.00-20.00 Uhr: Susi und Agathe - Botschafter des Tierschutzes

Wer hat sich nicht schon einmal vor Schlangen und Spinnen geekelt? Oft werden diese Tiere gedankenlos als "giftig" verfolgt. Dabei können sie mindestens genauso faszinierend sein wie viele andere Lebewesen! Gemeinsam mit der ungiftigen Boa Constrictor Susi und der für Menschen ungefährlichen Vogelspinne Agathe lernen wir das Reich der Schlangen und Spinnen näher kennen und erzählen euch vieles Wissenswertes über diese beiden missverstandenen Arten. Im Anschluss werden wir gemeinsam das große Indianerehrenwort geben, diesen Tieren nie etwas zu Leide zu tun. Am Ende dürfen die Kinder das Blasrohr schießen und bekommen eine Urkunde.

 

17. Juli 2014: Bonobos, unsere nächsten Verwandten - mit Kinderspecial im Museum!

SAW Juli Bild kleinmit Dr. Barbara Fruth, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie

18.00 Uhr: Gleichberechtigung, Friedfertigkeit und Toleranz bei Menschenaffen?

Die "Hippies aus dem Regenwald" könnte man sie nennen: Frühe Studien haben den Bonobos den Ruf einer friedfertigen Gesellschaft eingebracht - sie handeln aber vor allem von Bonobos in Gefangenschaft. Von einer von Weibchen dominierten Sozialstruktur, über erstaunliche Fähigkeiten wie die Nutzung von Heilpflanzen hin zu Konfliktlösestrategien wie "Nahrung für Sex": Wie verhalten sich die Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum? Barbara Fruth erforscht seit den 90ern Bonobos in Freiheit. Gemeinsam mit ihr gehen wir dem Mythos der vom Aussterben bedrohten Art auf den Grund und sehen, was wir von unseren nächsten Verwandten in Sachen Gleichberechtigung und Co. noch lernen können.

Kinder einpacken, Enkel mitnehmen und auf ins Museum: Parallel zu unserem "NaMu Science After Work"-Programm in der Cafébar Limulus bieten wir dieses Mal auch ein spezielles Kinderprogramm an! Es wird im Vortragssaal des Museums Mensch und Natur, direkt neben der Cafébar, stattfinden. Während der Nachwuchs sich also im Kinderspecial vergnügt, lauschen Eltern und Co. bei leckeren Speisen und Getränken einem spannenden Vortrag - und selbstverständlich können in der Cafébar auch Snacks und Getränke für die Kleinen nebenan erworben werden. Natürlich ist es ebenso möglich, nur am Vortrag teilzunehmen oder mit den Kleinen nur das Kinderprogramm zu besuchen.

SAW Juli Kinderprogramm2NaMu Kids Science mit Caroline Deimel, Bonobo Alive e.V.

18.00-20.00 Uhr: Den Urwaldforschern auf der Spur

Was tut man, wenn  man als Forscher im Dschungel unterwegs ist? Heute könnt ihr selber zum Forscher werden und auf Spurensuche gehen. Dabei untersuchen wir die Dinge so, wie es auch die echten Wissenschaftler im afrikanischen Dschungel machen. Was wird erforscht und wie? Im Anschluss gehen wir dem Urwald dann noch mit spannenden Spielen auf den Grund.

 

 

21. Mai 2015: Die Nacht zum Tage - mit Kinderspecial im Museum!

SAW Mai Bild kleinmit Leonie Baier, Max-Planck-Institut für Ornithologie

18.00 Uhr: Fledermäuse und ihr Erfolgsmodell Echoortung

Mystische Blutsauger, geheimnisvolle Flügelwesen - Federmäuse haben viele Gesicher. Vor allem aber sind sie Jäger mit erstaunlichen Techniken. Nur scheinbar lautlos gleiten die Tiere durch die Nacht, in Wirklichkeit brüllen sie fast ununterbrochen, zum Teil so laut wie ein Düsenjet - aber im für uns unhörbaren Ultraschallbereich. Die Töne dienen dem 6. Sinn der Säuger, der "Echoortung". Wie sich Fledermäuse mit Hilfe von Tönen ein dreidimensionales Bild ihres Lebensraums schaffen? Wie sie damit ihre Beute finden? Und warum Fledermäuse Fliegen am liebsten beim Sex fangen? Das alles und mehr im nächsten "NaMu Science After Work"-Vortrag. 

Kinder einpacken, Enkel mitnehmen und auf ins Museum: Parallel zu unserem "NaMu Science After Work"-Programm in der Cafébar Limulus bieten wir dieses Mal auch ein spezielles Kinderprogramm an! Es wird im Vortragssaal des Museums Mensch und Natur, direkt neben der Cafébar, stattfinden. Während der Nachwuchs sich also im Kinderspecial vergnügt, lauschen Eltern und Co. bei leckeren Speisen und Getränken einem spannenden Vortrag - und selbstverständlich können in der Cafébar auch Snacks und Getränke für die Kleinen nebenan erworben werden. Natürlich ist es ebenso möglich, nur am Vortrag teilzunehmen oder mit den Kleinen nur das Kinderprogramm zu besuchen.

SAW Mai Bild klein2NaMu Kids Science mit Markus Clarin, Max-Planck-Institut für Ornithologie

18.00-20.00 Uhr: Faszinierende Fledermäuse

Was denkt ihr, wenn ihr "Fledermaus" hört? Ein echter Fledermausbiologe wird euren eigenen Fledermausgeschichten lauschen und Euch vieles Wissenwertes über das Leben der fliegenden Säuger erzählen. Mit Hilfe unserer eigenen Ohren und Stimme, aber auch mit Schere und Papier, wollen wir diese faszinierenden Tiere im Anschluss auch spielerisch erforschen.

 

 

10. April 2014: Tatort Taxonomie

Flyer April 2014mit Prof. Dr. Gerhard Haszprunar, Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns

18.00 Uhr: Artengentests in Forschung und Praxis

Schneller, besser, billiger - Gentests zur Artbestimmung von Tieren haben in den letzten zehn Jahren weltweit für Furore gesorgt. 12.000 Arten konnte die Zoologische Staatssammlung München bereits identifizieren - und das nur in Bayern. "Molekulares Barcoding" - eine zukunftsträchtige Methode? Im nächsten Vortrag der Reihe "NaMu Science After Work" lernen wir die Erfolge durch Gentests kennen, aber auch die Überraschungen, und klären, wie die Methode künftig Anwendung findet und der Forschung neue Perspektiven eröffnet.

 

 

20. Februar 2014: Lernen von einem Spatzenhirn

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Flyer ScienceAfterWork Febmit Dr. Moritz Hertel - Max-Planck-Institut für Ornithologie

Wie die Neurobiologie von einem ungewöhnlichen Modell lernt

Der Frühling ist nicht mehr weit, die Vögel vor unseren Fenstern fangen wieder zu singen an. Singvögeln ist ihr Gesang nicht angeboren, sondern sie müssen ihn erlernen. Aber was kann die moderne Biologie von diesem Modell, weit ab der klassischen Modelle wie Maus oder Fruchtfliege, lernen? Beim nächsten Vortrag der NAMU SCIENCE AFTER WORK-Reihe wollen wir uns über neurobiologische Grundlagenforschung am Vogel unterhalten und werden sehen, dass diese Forschung sogar schon althergebrachte Dogmen der Neurobiologie gestützt und neue Perspektiven für die Medizin eröffnet hat.

 

20. März 2014: Die Mischung macht's

Flyer 20.03.2014

 mit Prof. Dr. Herwig Stibor, LMU München

18.00 Uhr: Die Funktion der Diversität in aquatischen Ökosystemen

"Globales Artensterben" ist inzwischen keine leere Bedrohung mehr, sondern eine ausführlich dokumentierte Beobachtung. Aber hat ein solcher Verlust von Biodiversität auch messbare Auswirkungen auf ganze Ökosysteme? Denn gerade die, die man nicht sieht, steuern viele Funktionen in Ökosystemen: Mikrobielle Lebensgemeinschaften. Im nächsten Vortrag von "NaMu Science After Work" wollen wir anhand von Beispielen aus heimischen Seen und verschiedenen Meeresgebieten zeigen, wie und vor allem warum die Artenvielfalt von Phytoplankton deren Ressourcennutzung und Produktion beeinflusst - und damit ihre ganze Umwelt.

 

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